Holländischer Apfelkuchen

Die Niederlande wären ohne ihren Apfelkuchen ein trauriges Stückchen Land. Tuklen und Windmühlen sind hübsch, aber das war’s dann auch. Apfelkuchen dagegen, macht instant fröhlich, kann man überall zu jeder Tages- und Nachtzeit essen und am besten mit warmer Schokolade genießen. Ein echter Holländer ist sogar im Urlaub keinen anderen Kuchen als seinen Apfelkuchen!

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Der Apfelkuchen ist herrlich einfach zu backen und alle Geschmäcker sorgen für eine fruchtig bunte Geschmacksexplosion. Ähnliche Apfelkuchenrezepte gibt es natürlich tausende. Dieses hat mich aber beeindruckt, weil es ein buntes Aroma zaubert: süß und bitter, herzhaft und zart. Äpfel, Mandeln, Zitronen, Rosinen – ein herrlich vielfaltiger Geschmack, die zusammen ein fröhliches Kunstwerk formen, dass die Grenzen zur Übertriebenheit sucht.

Die Basis für dieses Rezept stammt aus einem Rezeptkalender mir unbekannten Titels, der bei einem Ofen beigelegt war. Glücksfund. Yes.

Der Mürbeteig:

  • 250g Mehl (ideal ist Typ 405 / Patentmehl)
  • 125g (Bastart)zucker
  • 175g Butter
  • 1/2 Tl Salz (4g)
  • 1/2 Ei
  • geraspelte Schale einer Zitrone

Alle Zutaten rasch zu einem Teig verarbeiten und den Teig für mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. (Die perfekte Wartezeit um die Apfelfüllung vorzubereiten…)

Die Apfelfüllung:

  • 100g holländisches Amandelspijs (Marzipan müsste auch gehen)
  • 900g fein geschnitte Apfelscheiben
  • 60g Rosinen
  • 40g Zucker
  • Zitronensaft einer Zitrone
  • 2 El Maisstärke
  • 2 Tl Zimt

Alle Zutaten vermengen und kurz ziehen lassen.

Die Eistreiche:

  • 1/2 Ei
  • 1 Tl Zucker

Ei und Zucker verrühren.

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3/4 des Teiges einen halben Centimeter dick ausrollen und die Springform damit auslegen. Das Marzipan/Amandelspijs zerbröseln und über dem Boden verteilen. Die Apfelscheiben sorgfältig übereinander staplen. Nicht vergessen die Rosinen ab und zu dazwischen zu legen! Alle Feuchtigkeit die in der Schale zurückbleibt kann da auch bleiben.

Das restliche Viertel des Teiges ebenfalls ausrollen, in Streifen schneiden und als Raster über den Kuchen legen. Die Eistreiche als Finishing Touch auf dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen bei 230° C für 10 Minuten anbacken, die Temperatur auf 170° C senken, für 50 Minuten ausbacken, abschließend bei 220° C abbacken bis der Kuchen die gewünschte Bräunung hat (z.B. 10 Minuten).

Den Kuchen ein paar Minuten auskühlen lassen, bevor man ihn aus der Springform holt.

Am besten noch lauwarm genießen. Njam, njam, njam!

Schokoladen-Käsekuchen

Seit einiger Zeit suche ich den besten Marmorkuchen. Die Suche kam ein bisschen zum Stillstand weil ich bereits zwei tolle Kuchen gefunden (#1 und #2) habe und die meisten Rezepte denen recht ähnlich sind, die ich bisher gebacken habe. Ein paar Exoten gibt es aber noch; ich weiß auch ganz genau, der ultimative Marmorkuchen muss noch gebacken werden!

SchokoKäseStart

Gestern habe ich den Schokoladen-Käsekuchen von „Zucker Zimt und Liebe“ probiert und ihn heute zum Frühstück serviert. Die Schwester meiner ehemaligen Mitbewohner ist gerade aus Taiwan zu Besuch. Da war der Kuchen eine willkommene Ergänzung auf der Festtafel.

Wenn man zuviel isst, ist der Kuchen relativ schwer. (Okay, ich habe vier große Stücke verputzt – da bin ich auch ein bisschen selber Schuld. 🙂 ) Das waren aber auch schon alle schlechten Seiten dieses Kuchens. Die Kombination von Schokolade und Käse in einem Topfkuchen ist eine kreative, frische Idee. Der Schokoladenteil ähnelt Brownies und der Käse fügt eine geschmackliche Frische hinzu, die den Kuchen deutlich aufwertet. Die Frühstücksgesellschaft fand den Kuchen echt lecker. Sogar meine Freundin, die eigentlich Schokoladenkuchen etwas reserviert gegenüber steht, fand ihn auf die genau richtige Art  „gooey“ und war positiv erfreut über den unerwarteten Käseanteil.

SchokoKäseSchnitt

Der Brownie ist super, der Käsekuchen auch. Ihr Verhältnis hat mir aber nicht ganz gefallen. Der Käsekuchen ist nämlich so lecker, dass man mehr davon möchte! Nächstes mal, wenn ich den Kuchen backen werde, werde ich den Käsekuchenanteil verdoppeln und vielleicht etwas Zitrone oder Orange in den Käsekuchen geben, um den Kuchen noch frischer und leichter zu machen. Bis ich mein Rezepet veröffentlich habe, solltet ihr aber unbedingt diesen Kuchen nachbacken, wenn ihr einen Schokoladen-Käse-Marmorkuchen wollt!

Das Rezept in Kürze: Alle Zutaten von Hand vermischen (zum Beispiel mit einem Schneebesen). 200g Zartbitter-/Halbbitterschokolade in einem großen Topf in 250g Butter auf kleiner Flamme schmelzen und leicht abkühlen lassen. 350g Milch und 300g Zucker verquirlen und zur Schokoladenmasse geben; nun 2 Eier hinzugeben und alles gut vermischen. 275g Mehl, 30g Kakao und 8g Backpulver in die Mischung sieben und unterheben. Gesondert davon 200g Frischkäse, 60g Zucker und 1 Eigelb vermengen. Nun die Hälfte der Schokoladenmasse in die Form geben, die Käsemasse darauf und abschließend die andere Hälfte der Schokoladenmasse darauf. Mit der Gabel einmal durchwirbeln und die Masse bei 160ºC für 60 bis 70 Minuten backen. Die Browniemasse sollte etwas feucht bleiben. Nach dem Auskühlen, den Kuchen für mindestens 4h in den Kühlschrank um den Käseanteil fest werden zu lassen.

Vor dem servieren eine Ganache aus 125g Sahne und 125 Zartbitter-/Halbbitterschokolade herstellen, indem man beides zusammen erhitzt und dann 20 bis 30 Minuten auskühlen lässt. Ganache auf den Kuchen geben und servieren!

Guten Appetit!

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Buchweizenmarmor mit Nussnougatcrème

Auf meiner Reise entlang aller Marmorkuchenrezepte, habe ich schon bei vielen wichtigen Stationen halt gemacht. Allerdings so manch ein häufig gebackenes Rezept fehlt noch. Ein Beispiel ist der Marmorkuchen mit Nussnougatcrème. Eigentlich würde ich um Industrieprodukte wie Nussnougatcrème ja einen Bogen machen, aber das Interesse hat mich nach längerem zögern doch zu diesem Rezept getrieben.

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Lediglich Nussnougatcrème zu benutzen war mir allerdings zu langweilig, deshalb habe ich auch Buchweizenmehl verbacken. Inzwischen weiß ich, Buchweizenmehl braucht viel Flüssigkeit, verdammt viel Flüssigkeit. Ich hatte gehofft, dass die Nougatcrème fettig genug ist, um das Buchweizenmehl feucht zu halten. Leider hat mich die Nussnougatcrème enttäuscht. Auch geschmacklich war die Crème auf der schwachen Seite. Man konnte irgendwie einen nussigen Geschmack ausmachen, aber deutlich war der Geschmack nicht. Der Rum hat sich dafür umso mehr gemeldet. Zur Verdeutlichung: 8g Rum haben 200g Nussnougatcrème dominiert. Mein Rezept für den dunklen Teil kann sicher noch verbessert werden, aber die Nussnougatrème hat keinen guten ersten Eindruck gemacht.

Der weiße Teil war dafür zufriedenstellend. Die viele Milch hatte zu einer fast flüssigen hellen Masse geführt. Diese ist dann im Ofen aber zu einer fluffig weichen Krume geworden. Danke liebe Milch!

Falls ihr wissen wollt, wie ich den Kuchen gebacken habe, hier die Zubereitung. Nachbacken solltet ihr ihn aber nicht. 🙂

Zutaten:

  • 4 Eier;
  • 60g Zucker;
  • 150g Butter (geschmolzen);
  • 400g Buchweizenmehl;
  • 1 Packung Backpulver;
  • 1 Prise Salz;
  • 300g Milch;
  • 70g Zucker;
  • 200g Nussnougatcrème;
  • 12g Kakao;
  • 8g Rum.

Den Ofen auf 180º C vorheizen und eine Kuchenform einfetten und mit Mehl ausstäuben. Mehl, Backpulver und Salz vermischen.

Eier und 60g Zucker schaumig schlagen, dann die geschmolzene Butter unterrühren. Nun die Mehlmischung unterheben und die Kuchenmasse auf zwei Schüsseln verteilen.

In der einen Schüssel die Milch und den restlichen Zucker mit der Masse verrühren, in der anderen Schüssel die Nussnougatcrème, den Kakao und den Rum mit der Masse verrühren.

Jetzt die Hälfte der hellen, flüssigen Masse in die Kuchenform geben. Anschließend die dunkle, zähe Masse in die Form geben und darauf den Rest der hellen Masse geben. Alles für 60 Minuten ausbacken.

(Ein Marmormuster braucht ihr nicht zu erzeugen, weil die Konsistenzen der beiden Massen zu verschieden sind um ein Rühren möglich zu machen.)

Marmorkuchen von 1871

Marmorkuchen gibt es schon verdammt lange. Zu Beginn ging es vor allem um das Spiel der Farben. Lebensmittelfarben machten farbenreiche Gebäcke möglich. Der Marmorkuchen war die konsequente Weiterentwicklung von farbigen Kuchen. So habe ich es jedenfalls während einer Recherche gelesen, auf der ich auch diese Schatzkiste mit alten Rezepten gefunden habe. „Alt“ bedeutet nicht immer „gut“, aber wissen wollte ich doch einmal wie eines der ersten Marmorkuchenrezepte schmeckt. Ihr auch?

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Aus Geschmacksgründen habe ich Kakaopulver genommen. Ich finde es einfach zu lecker um etwas anderes zu gebrauchen; außerdem passte es so gut zu den restlichen Zutaten. Aber warum soll man nicht auch beliebige andere Farben nehmen – lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Dieses Rezept von 1871 macht es möglich. Bevor ich meine Interpretation mit Euch teile, hier das Rezept im Originaltext:

One pound each of sugar, flour and butter, the whites of sixteen eggs, quarter of a pound of bleached and split almonds, half of a citron sliced and sufficient cochineal (which should be procured at confectioner’s, as that prepared by druggists is not so suitable); cream together the butter and flour; beat together very light the egg-whites and sugar; put all together and beat thoroughly; color onte-third of the batter any shade you like; put well-greased tissue-paper around the mould, then put in half of the white batter, a layer of citron and almonds, the colored batter, another layer of citron and almonds, and the remainder of white batter; bake in a moderate oven.

(Originalquelle: Mrs. Porters‘ New Southern Cookery Book, Mrs. M.E. Porter, c. 1871, introduction and suggested recipes by Louis Szathmary, Promontory Press: New York, 1974, pp. 219-220)

Obwohl relativ viel Eiweiß in diesem Kuchen ist, ist es nicht überdeutlich zu schmecken. Es hat sich aber in der etwas klebrigen, gummiartigen Konsistenz niedergeschlagen. Wie zu erwarten ist der Kuchen im Ofen kaum aufgegangen, da ja auch kein Backpuler im Teig ist.

Der Kuchen war leicht und erinnerte ein bisschen an Jaffa Cake. Letzterer ist mein Lieblingskeks, also ist das durchaus als Kompliment zu verstehen. Die eingebackenen Zitronenscheiben und die Nüsse sind eine wahre Bereicherung. Auch die Krumentextur gewinnt durch die ganzen Zitronenscheiben. Insgesamt verbindet der Kuchen das typische Marmorkuchenaroma auf eine schokoladige Art mit den fruchtigen Zitronen und den kernigen Nüssen. Er war echt lecker und ging schnell weg. Meine Mitbewohner und ich haben ihn innerhalb eines halben Tages verschlungen. Er hat deshalb auch meine überzeugte Nackbackempfehlung!

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Marmorkuchen von 1871:

  • 4 Eiweiß (Größe M);
  • 125g Zucker;
  • 125g Butter;
  • 125g Weizenmehl (550);
  • 15g Kakaopulver;
  • 1/2 Bio-Zitrone;
  • 32g grob gemahlene Mandeln.

Die Eiweiße aufschlagen. Sobald die Eiweiß-Masse beginnt milchig zu werden, den Zucker in drei Schritten hinzugeben und unterrühren. Der Zucker stabilisiert den Eischaum.

Die zimmerwarme Butter wirklich cremig schlagen, sonst klumpt es gleich. Anschließend langsam das Mehl einrieseln lassen und darauf achten dass es von der Butter aufgenommen wird, bevor Ihr mehr Mehl dazu gebt.

Nun das Eiweiß vorsichtig unter die Butter-Mehl-Crème heben. Anschließend ein drittel der Masse in einer separate Schüssel geben, den Kakao in darin einsieben und unterheben. Die halbe Zitrone in dünne Scheiben schneiden. Dicker als 1mm sollten sie nicht sein.

Nun die Hälfte der hellen Masse in eine gefette, bemehlte Kastenform geben und glatt streichen. Darauf die Hälfte der gemahlenen Nüsse und eine Lage Zitronenscheiben legen. Auf die Zitronen die dunkle Masse geben. Diese glatt streichen, die übrigen Nüsse und noch eine Lage Zitronen darauf geben. Nun den Rest der hellen Masse in die Form geben und alles für 50 bis 60 Minuten bei 170º C backen.

Guten Appetit!

Zartbitter-Buchweizensahne-Marmor (glutenfrei)

Buchweizensahne ist ab hier und jetzt ein Wort! Buchweizenmehl und Sahne passen einfach so gut zueinder, dass es keinen Grund mehr gibt die beiden irgendwie auseinander zu halten! Die Kombination von Buchweizen und Sahne hat den grauen Februartag erhellt, an dem ich diesen Kuchen gebacken hatte. Bei diesem Kuchen ist das Buchweizenmehl kein Ersatz für Weizenmehl. Im Gegenteil, es gibt dem Kuchen einen einzigartigen Geschmack, den Weizenmehl keinem Kuchen geben kann.

BuchweizensahneBeginn

Dieser Kuchen hat etwas von Tag und Nacht. Nicht dass die dunkle Seite schlecht ist, aber da muss man durch um so richtig von der hellen Seite genießen zu können. Die dunkle Seite heißt hier nicht Nacht, sonder Zartbitterschokolade, und die helle Seite macht glücklich wie Sonennschein im Winter – Buchweizensahne eben!

Nach dem mein erster Kuchenversuch mit Buchweizenmehl noch nicht das gewünschte Ergebnis hatte, habe ich meine Rezeptur ein bisschen angepasst. Buchweizen hat etwas nussiges, also mussten Zutaten her, die zu Nuss passen. Gesagt getan, Sahne und Zartbitterschokolade waren die Kandidaten der Wahl. Der Mamorkuchen ist echt ‚was geworden und kommt auf meine Liste.

Nuss, Rum, Schokolade, sogar die Sahne kommen deutlich hervor. Der typische Marmorkuchengeschmack ist da, aber durch den Buchweizen etwas abgewandelt. Das Nussige des Buchweizens passt zur Sahne wie eine natürliche Einheit. Die Schokolade ist etwas zu schwach im Geschmack. Allerdings ist die Schokoladenkrume etwas saftiger ist, als die weiße Krume, was zu einem schönen Kontrast in der Krume führt. Beim nächsten Versuch werde ich die Krume noch etwas kontrastreicher gestalten. Der Kuchen altert recht schnell. Etwas zu schnell für mein Gefühl. Das Buchweizenarome macht den Kuchen insgesamt dunkler, nussiger und rustikaler: Eine eigene Qualität!

Backt den Kuchen nach! Vor allem, wenn ihr Buchweizenmehl ausprobieren möchtet.

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Die Zubereitung:

  • 150g weiche Butter;
  • 150g Zucker;
  • 3 Eier (Größe M);
  • 8g Rum (1 El);
  • 225g Buchweizenmehl;
  • 8g Backpulver (eine halbe Packung);
  • 1 Prise Salz;
  • 150g Sahne;
  • 70g Zartbitterschokolade;
  • 50g Sahne.

Über einem Wasserbad Zartbitterschokolade und 50g Sahne unter Rühren schmelzen. Sobald die Masse geschmolzen ist von der Hitze nehmen.

Die zimmerwarme, weiche Butter cremig schlagen und mit dem Zucker schaumig rühren. Nun nacheinander die drei Eier einzeln unterrühren, wenn die Eier vollständing aufgenommen sind, den Rum dazugeben. Jetzt in drei bis vier Schritten eine Mischung aus Buchweizenmehl, Backpulber und Salz sowie die Sahne mit der Masse verrühren. Die Hälft der Masse in eine Kuchenförm füllen. Unter die andere Hälfte die etwas abgekühlte Schokoladen-Sahne-Mischung heben. Die dunkle Masse auf die helle Masse in der Kuchenform geben und mit einer Gabel einemla durch die Form wirbeln. Den Kuchen bei 180º C für 50 bis 60 Minuten backen.

Genießt von der Buchweizensahne!

Buchweizen-Marmorkuchen

Manchmal laufen sie einem über den Weg, die Leute die etwas panisch auf normale Lebensmittel reagieren: Die Fortschrittsängstlichen, die einem erzählen, dass der moderne Weizen eigentlich unverdaulich sei; die Besorgten, die schon Malz für einen chemischen Zusatz halten; und die Leichtgläubigen, die Kuhmilch als das unbekannte Gift ansehen, das Tabak einst war. Ob das seine Berechtigung hat, hängt von vielen Faktoren ab. Eine gute Sache will ich aber bei der Debatte erkennen: Endlich sind die Menschen satt genug, um über die Qualität des Essens nachzudenken und nicht mehr alles zu verschlingen, was sie finden. Meinungsvielfalt bringt dann notwendigerweise extreme und weniger extreme Ansichten mit sich.

Die Anti-Gluten-Welle im Supermarktregal ist eine relativ extreme Ansicht, die wahrscheinlich nur existiert, weil es verschiedene Meinungen gibt und weil Menschen vieles glauben was sie hören. Was aber, wenn man jetzt wirklich Zöliakie oder eine Glutenallergie hat? Ich bin mir sicher, das nervt gewaltig. Tatsächlich musste ich einmal jemanden mit Glutenallergie in meinem Zivildienst betreuen. Er konnte kaum etwas essen, bei jeder Süßigkeit musste man auf die Zutatenliste achten. Irgendwann hatte ich ihm dann Amerikaner mit Buchweizenmehl gebacken. Die Amerikaner waren wirklich lecker und ich war um eine Lektion weiser: Bei Kuchen kann man Weizenmehl (beinahe) problemlos durch Buchweizenmehl ersetzen!

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Warum wusste ich damals noch nicht. Nun weiß ich, beim Rührkuchen leistet das Gluten fast keine Arbeit. Es hat keine Zeit zum verquellen und kann deshalb kein Gärgas festhalten. Da man das Gluten also nicht braucht, kann man auch ein Mehl ohne Gluten benutzen. Buchweizenmehl ist so ein Mehl. (Glutenfreies Mehl ist sogar in gewisser Weise von Vorteil, da Glutenstränge den Kuchen zäh machen können.)

Wie sich Buchweizen verhält interessiert mich durchaus, weshalb ich mich auch einmal an einen Marmorkuchen mit Buchweizenmehl gewagt habe. Als ersten Versuch habe ich ein Rezept mit relativ viel Mehl ausprobiert. Und schon wieder war ich um eine Lektion weiser: Buchweizenmehl wird leicht trocken und kann viel Flüssigkeit aufnehmen.

Mit anderen Worten, der Kuchen war ein richtiger Sandkuchen und kann durchaus mehr Flüssigkeit gebrauchen. Nächstes Mal! Falls ihr einen Kuchen mit Buchweizenmehl backt, macht euch außerdem darauf gefasst, dass der Kuchen nach Buchweizenmehl schmeckt. Das ist zwar offensichtlich, aber ich hatte es trotzdem vergessen.

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Die Zubereitung in Kürze: 150g Butter cremig rühren und mit 150g Zucker und 8g (1 Packung) Vanillinzucker schaumig schlagen. Nun einzeln, nacheinander 3 Eier in die Masse rühren. Nun 75g Milch, 11g Backpulver und 300g Buchweizenmehl unter die Masse heben. Die Hälfte in eine Form geben; unter die andere Hälfte 18g Kakaopulver, 10g Milch und 15g Zucker heben. Den Kuchen für 50-60 Minuten bei 180° C ausbacken.

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Das Rezept wurde inspiriert durch ein Rezept aus „So koche ich richtig“, von Sebastian Fischer, 1977.

Marmorkuchen mit (lecker viel) Milch

Zufallstreffer sind das Beste. Dieser Marmorkuchen ist so einer. Danke lieber Zufall!

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Dieser Marmorkuchen war eigentlich Teil eines Experiments. Water Roux ist bei Broten ja gerade total hip, weil es mehr Feuchtigkeit in den Teig bringen, ohne die Bearbeitung wesentlich schwieriger zu machen. Für ein Water Roux wird ein Teil Mehl mit fünf Teilen Flüssigkeit vermischt (z.B. 30g Mehl mit 150g Wasser) und bis 65º C erhitzt. Ab dieser Temperatur bindet die Stärke das Wasser. Man erhält einen Schleim, der sich gut im Brot verarbeiten lässt, wie z.B. hier.

Auf den Trend musste ich natürlich aufspringen. Also hatte ich mich an einem Marmorkuchen mit Water Roux probiert. In meinem Fall habe ich 60g Mehl mit 300g Milch verkocht und zu 200g Butter, Zucker, Ei und 240g Mehl gegeben. So weit so gut, der Kuchen war nicht schlecht. Als Vergleich habe ich einen Kuchen mit den gleichen Zutaten gemacht, allerdings ohne Mehl und Milch zu einem Water Roux zu verarbeiten. Beides waren Marmorkuchen mit lecker viel Milch. Und, was bringt ein Water Roux?

Nichts. Echt nichts. Jedenfalls beim Kuchen bringt ein Water Roux gar nichts. Die Masse wird zwar etwas zäher, aber da doch alles in einer Backform landet und dort vom Ei gebunden wird, braucht man kein Water Roux. Schade. Das Water Roux hat dem Kuchen sogar ein kleines Bisschen geschadet. Die Krume beim Kuchen mit Water Roux war etwas fester als beim Kuchen ohne Water Roux.

Das Experiment war aber trotzdem ein voller Erfolg, weil der Vergleichsmarmorkuchen mit lecker viel Milch (und ohne Kochstück) mein derzeitiger Publikumsliebling ist. Die Krume ist sehr saftig, locker, schmilzt auf der Zunge und schmeckt gleichzeitig nach einem klassichen Marmorkuchen. Man bemerkt die Milch, aber der Gesamtgeschmack leidet nicht. Im Gegenteil, der Kuchen wird schön kakaoig, weil die Milch den Kakaogeschmack nach vorne trägt.

Noch ein kleiner Hinweis: Beim Backen in der Kastenform hat sich unten ein kleiner Strich festen Teiges gebildet. Wahrscheinlich weil die Kuchenmasse von all der leckeren Milch viel zu schwer geworden ist. Als Gugehupf war die Krume aber ohne Tadel.

Wie ich oben schon geschrieben hatte, ist dieser Kuche mein derzeitiger Publikumsliebling. Die Krume ist unschlagbar, weil sie saftig und fluffig ist, ohne fettig zu sein. Der Kuchen hat etwas Leichtes und gut sieht er auch noch aus. Er bekommt deshalb eine deutliche Nachbackempfehlung. Macht den Ofen an und probiert ihn aus!

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Das Beste, der Marmorkuchen ist ganz einfach zu backen:

Zutaten:

  • 200g Butter;
  • 200g Zucker;
  • 200g Ei (4 Eier Größe M);
  • 2 El Rum;
  • 300g Milch;
  • 300g Mehl;
  • 1 Prise Salz
  • 15g (1 Packung) Backpulver;
  • 3 El Kakao.

Zubereitung:

Die Butter cremig rühren, dann mit dem Zucker schaumig schlagen. Anschließend die Eier einzeln unter die Masse rühren. Rum zur Masse geben; Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Nun in drei bis vier Schritten Milch und Mehl zügig unter den Teig mischen. Die Hälfte des Teiges in eine Kuchenform geben, den Kakao unter die andere Hälfte heben. Abschließend auch die Kakaomasse in die Form geben und alles mit einer Gabel einmal durchwirbeln. Den Kuchen für 60 Minuten bei 180º C backen.

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Demnächst werde ich noch mehr Milch in den Kuchen tun. Mal sehen ab wann es schief geht…

Mohn-Dinkel-Orangen-Marmorkuchen

Dieses Jahr habe ich die Weihnachtspause ungewollt sehr ernst genommen. Eine Entschuldigung an alle, die auf einen neuen Blogeintrag gewartet haben, der einfach nicht kommen wollte. Ich habe noch ein paar Sachen, die ich unbedingt mit Euch teilen möchte, aber ich kam irgendwie nicht zum bloggen. Jetzt geht es endlich wieder weiter!

Meine suche nach dem heiligen Marmorkuchen hat ja bereits einige Früchte abgeworfen. Alle Kuchen, die mich interessieren, habe ich aber noch lange nicht gebachen. Eine besonders interessante Kombination von Geschmäckern habe ich letztens gefunden: Ein Mohn-Dinkel-Orangen-Marmorkuchen. Der Kuchen ist alles andere als ein Klassiker; in Mohn bin ich vernarrt; und Dinkel im Kuchen hatte ich noch nicht probiert. Das sind drei gute Gründe die für einen Backversuch dieses Marmorkuchens sprechen.

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Der Mohngeschmack und das nussige Dinkelmehl passen gut zusammen. Der Orangengeschmack liegt im Hintergrund der beiden anderen, ohne unter zu gehen. Die Orange ist deutlich anwesend und fügt sich geschickt ein. Der Kuchen hat ein volles, körniges Aroma, welches süß, buttrig und gleichzeitig leicht bitter ist. Alles verbindet sich zu einer reichen Geschmackskombination.

Der Mohn bestimmt die Krume des Kuchens. Er gibt Struktur und bildet einen festen Kontrast zur ansonsten feuchten Krume. Der Mohn sorgt auch dafür, dass der Kuchen etwas krümelig ist. Trotzdem hat man nie das Gefühl auf einem trockenen Kuchen zu kauen. Im Gegenteil: feuchter Teig und körniger Mohn ergänzen sich. Den Zuckerguss habe ich weggelassen. Dieser hätte dem Kuchen noch den letzten Schliff verliehen. Insgesamt überzeugt der Kuchen, ist aber noch nicht hervorragend. Wer auch Interesse hat: Nachbacken! Vor allem Mohnliebhaber kommen auf ihre Kosten.

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Das Rezept in Kürze: 200g Butter, 250g Zucker und 8g (1 Packung) Vanillinzucker schaumig rühren. Einzeln 4 Eier nacheinander unterrühren. 1 El (8g) Milch, 15g (1 Packung) Backpulver, und 300g Dinkelmehl Typ 630 in die Masse rühren. Die eine Hälfte des Teiges in die Kuchenform geben. Unter die andere Hälfte die Schale einer Orange, 75g Orangensaft und 200g (geriebenen) Mohn heben. Anschließend auch diese Masse in die Form geben und beide mit einer Gabel einmal kurz verrühren. Den Kuchen 60 Minuten bei 170º C backen. Für einen Zuckerguss empfiehlt es sich 200g Puderzucker mit 2El (16g) Orangensaft zu vermischen.

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Mocha-Haselnuss-Marmorkuchen

Mein zweiter Marmorkuchen von Joy the Baker ist der Mocha Hazelnut Marble Cake. Nuss, Schokolade und Kaffee sind drei gute Freunde die in diesem Kuchen zusammen kommen. Durch den hohen Fettanteil ist dieser Kuchen das Gegenteil von fluffig, nämlich schwer und kräftig im Geschmack.  Dieses Konzept gefällt mir sehr – sehr!

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Die Haselnüsse im Teig geben dem Kuchen eine besondere Konsistentz. Es gibt etwas zu beißen. Durch die Schokoladen-Kaffee-Crème im Teig, bleibt der Kuchen dabei herrlich saftig. Der Kuchen hebt sich von normalen Marmorkuchen dadurch ab, dass es drei Kuchen in einem vereint: Einen Nusskuchen, einen Schokoladen-Kaffee-Kuchen und einen Marmorkuchen der beide Geschmäcker und Konsistenzen vereint. Die helle Seite ist ein solider Nusskuchen, die dunkle Seite ein feuchter Kaffee-Schokoladentraum. Zusammen ist dies ein süchtigmachender Kuchen, der alle Geschmacksnerven gleichzeitig befeuert. Kurz, der Geschmackskontrast der beiden Teig lässt keine Wünsche offen.

Der Kuchen ist sehr schwer, dicht und saftig. Es macht Spaß ihn zu essen. Das nußige Aroma kommt schön durch, die Schokolade und der Kaffeegeschmack formen ein rundes Geschmackserlebnis. Durch all diese Kombinationen wird das Aroma reich. Der Kuchen ist relativ süß, aber auch bitter und deshalb so lecker. Ich liebe bitter! Bitte mehr bitter!

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Der Mocha-Haselnuss-Marmorkuchen hat keinen typischen Marmorkuchengeschmack, aber ist doch unbestreitbar ein Marmorkuchen. Seine runde, dunkle Note und sein volles Aroma haben mich überrascht und bieten ein herrliches Kuchenerlebnis. Wer Kaffee, Schokolade und Nüsse mag (so wie ich), sie gerne gemeinsam ist (so wie ich) kann hier voll zufireden sein.

Wenn man zuviel Kuchen ist, dann wird einem schlecht. Bei den meisten Kuchen bereut man dann, so viel gegessen zu haben. Nicht bei diesem! Überzuckert, mit saurem Magen in der Ecke liegend, würden ich mit den blauen Lippen meines grün-angelaufenen Gesichts noch stets nach einem weiteren Stück fragen. Nachbacken!

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Das Rezept in Kürze: 75g fein gehackte Nüsse (in der Pfanne ohne  Öl) rösten. Die abgekühlten Nüsse mit 280g Mehl, 5g (1 Tl) Backpulver, und 6g (1 Tl) Salz vermischen.
Über einem Wasserbad, 30g Butter, 85g grob gehackte dunkle Schokolade, 60g Kaffee, 1/4 Tl Instantkaffeepulver vermischen und schmelzen. Sobald alles geschmolzen und gut vermischt ist von der HItze nehmen, aufpassen dass es nicht zu heiß wird und sich Schokolade und Butter trennen.
240g Butter mit 335g Zucker und 16g (2 Packungen) Vanilliezucker cremig schlagen, anschließend 4 Eier einzeln, nacheinander in die Masse schlagen. Nun nacheinander ein Drittel der Mehlmischung, 100g Milch, ein Drittel der Mehlmischung, 100g Milch und das letzte Drittel der Mehlmischung unter die Mischung rühren. Die eine Hälfte der Masse in die Kuchenform geben, die Schokoladenkaffeemasse unter die andere Hälfter der Masse heben und die dunkle Masse anschließend auch in die Form geben. Abschließend die beiden Massen mit einer Gabel einmal durchwirbeln. Alles für 65 bis 70 Minuten bei 175º C backen.

 

 

Oma Friedas Marmorkuchen

Auf dem größten deutschen Rezeptforum werden quasi alle Marmorkuchen mit viereinhalb Sternen bewertet. Es gibt aber ein paar Marmorkuchen die hervorstechen, einer von ihnen ist Oma Friedas Marmorkuchen. Ofenkieker hat ihn kürzlich gebloggt und, wenn er so viel Lob erhält, will ich ihn auch einmal backen.

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Friedas Marmorkuchen ist die Definition von fluffig. Die Zubereitung dieses Kuchens richtet sich mit ganzem Herzen auf Luft im Teig. Frieda, die begabte Erfinderin dieses Rezepts, hatte zwar vollen Erfolg, aber der Geschmack des Kuchens leidet unter dieser Hingabe. Irgendwie fehlt da etwas. Schade.

Wenn es um fluffigen Teig geht, ist dieser Kuchen das Non-Plus-Ultra! Um den Kuchen so fluffig zu machen, wird weniger Butter eingearbeitet und das Eiweiß zu Schnee geschlagen. Der Kuchen ist deshalb kein typischer Sandkuchen, sondern ein sehr eihaltiger Kuchen mit weniger Fett. In den Niederlanden heißt so ein Kuchen „moskovischer“ [moskauer] Kuchen. Er wird vor allem mit Sahne gegessen, um die geringe Fettmenge auszugleichen. (Frieda hatte es auch so empfohlen.)

Der Kuchen ist leicht trocken; das Ei kommt deutlich aber nicht zu stark hervor. Leider macht sich der geringe Butteranteil negativ im Geschmack bemerkbar. Vor allem der weiße Teil leidet darunter. Beim schwarzen Teil hilft der Kakao dem Aroma auf die Sprünge. Ansonsten ist der Kuchen geschmacklich ausgegelichen. Er besticht durch eine leicht verführerische Süße und ist kein bisschen schwer. Der typische Marmorkuchengeschmack ist natürlich auch dabei. Trotz dieser Nachteile ist der Kuchen durch sein leichtes Milcharoma lecker.

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Insgesamt macht der Kuchen einen gemsichten Eindruck. Auf der einen Seite ist er lecker, der Geschmack rund. Aber das letzte bisschen an perfektem Aroma fehlt noch. Wer den Kuchen nachbackt wird wahrscheinlich nicht enttäuscht sein (vor allem wenn es Schlagsahne zu ihm gibt). Geschmacklich gibt es aber etwas bessere Marmorkuchen. Wer es fluffig mag und fluffig will, der hat hier jedoch das Rezept schlechthin gefunden.

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Das Rezept in kürze: 200g Butter, 160g Zucker, 10g (1 Packung) Vanilliezucker und 1 Messerspitze Zitronenschale cremig rühren. 6 Eigelbe nacheinander, einzeln unter die Crème rühren. 6 Eiweiße mit 1 Messerspitze Salz undurchsichtig schlagen, dann das Eiweiß weiter schlagen und in 3 Schritten 120g Zucker einschlagen, bis man festen Eischnee erhält. In drei bis vier Schritten eine Mischung aus 280g Mehl und 8g (1/2 Packung) Backpulver sowie 100g Milch und den Eischnee unter die Buttercrème heben. Sobald alles relativ gut vermischt ist, die eine Hälfte des Teiges in eine gefettete Kuchenform geben. 20g Kakao unter die andere Hälfte heben, diese auch in die Kuchenform geben. Nun mit einer Gabel einmal durch die Massen wirbeln. Den Kuchen bei 180º C für 60 Minuten backen.