Die Suche nach dem Heiligen Marmorkuchen

Herrlicher Marmorkuchen ist für mich das höchste der Gefühle. Er ist so klassisch gut, dass er mit allen kreativen, süß-fruchtigen Kuchen mithalten kann. Marmorkuchen kann ich sowohl nachmittags als auch zum Frühstück essen. Pur mag ich ihn genauso gerne wie mit Marmelade, Kaffee oder Orangensaft. Also eigentlich immer und unter allen Umständen.

Nach langem Probieren, vielen Erfolgen und manchen Miserfolgen will ich nicht mehr ziellos durch Blogs und Foren streifen; ich will gezielt suchen! Jetzt ist es so weit, ich will ihn finden! Es gibt ihn, ganz sicher! Den besten, ja beinahe heiligen Marmorkuchen!

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Marmorkuchen war schon immer einer meiner liebsten Kuchen. Wer immer ihn bedacht hat, war genial. Der Marmorkuchen ist die Quadratur des Kreises. Ja, ja, die Quadratur des Kreises. Ein guter Marmorkuchen vereint Kontrast und Einklang. Der helle Teil ist meist ein einfacher Rührkuchen, der dunkle Teil hat Aroma und formt einen sachten aber deutlichen Kontrast. Gleichzeitig müssen sich die Geschmäcker der beiden Teile ineinander fügen. Neben dem Geschmack formt ein guter Marmorkuchen Kontrast und Einklang auch noch in Farbe und Struktur.

Genug geschwärmt, ich liebe Marmorkuchen und backe zur Zeit regelmäßig einen. Um meine Erfahrungen nicht irgendwo zu verlieren, sondern sie mit euch zu teilen, habe ich beschlossen eine lose Serie zu machen, in der ich Marmorkuchen suche und rezensiere. Ich bin gespannt was sich so finden lässt. Ab sofort wird es deshalb eine eigene Kategorie in meinem Blog geben, die sich ganz dem Marmorkuchen widmet.

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Um alle Marmorkuchen auch wirklich vergleichen zu können, achte ich immer auf ein paar Grundsätze:

  • Alle Kuchen werden ohne Puderzucker, Schokolade oder andere Glasuren gebacken; nur der pure Teig wird beurteilt.
  • Neben dem Geschmack wird auch die Krume beurteilt.
  • Bei der Geschmacksbeurteilung bewerte ich die einzelnen Teile und ihr Zusammenspiel.
  • Es gibt einen typischen Marmorkuchengeschmack; ein kontrastierendes Aroma, dass ich als etwas bitter, schokoladig und Kaffee-artig beschreiben würde. Diesen Geschmack habe ich immer als Leitlinie im Kopf, wenn ich einen Kuchen beschreibe.
  • Ich bin kein Freund von Zimt im Kuchen, echt nicht. Zimt gehört in keinen Marmorkuchen. Diese Zutat werde ich, ganz freundlich, schlicht und einfach überlesen.

Zum vorletzten Punkt: Natürlich kann ein Marmorkuchen auch einen anderen Geschmack haben. Aber dann muss er mich irgendwie anders überzeugen. Es sollte auch deutlich sein, wieso er dann noch Marmorkuchen heißt, und nicht zum Beispiel Kuh-Kuchen oder so.

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Kling das streng? Ich glaube nicht. Viele Rezepte sind sowieso super. Aber manche sind halt etwas besser. Der erste Marmorkuchen kommt Mittwoch Abend. Viel Spaß beim lesen!

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3 Gedanken zu “Die Suche nach dem Heiligen Marmorkuchen

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