Burebrot nach Lutz Geißler

Burebrot Portrait

Eines meiner Lieblingsbrotrezept ist das Burebrot vom Plötzblog. Nur warum, weiß ich eigentlich nicht. Wahrscheinlich weil das Brot so alltagstauglich ist. Es ist relativ bequem zu backen, braucht keine ausgefallenen Zutaten und bietet einen soliden Geschmack, dem man nicht überdrüssig wird. Meiner Ansicht nach, ist es kein ausgefallenes Brot. Die Stärke dieses Brots liegt woanders: Es definiert die Baseline, den Standard am Frühstückstisch. Fühlt euch eingeladen es nach zu backen und von einem leckeren, grundsoliden Brot zu genießen. Es lohnt sich.

Burebrotkrume

Auf dem Plötzblog gibt es zwei Rezepte die Burebrot heißen, ich backe vor allem das Rezept „Aus alt macht neu: Burebrot“. Das Rezept ist entwickelt für Küchen mit einfacher Ausstattung und dementsprechend anstandslos zu backen. Der Geschmack des Brotes leidet keineswegs.

Die Rezeptur des Burebrots habe ich vollständig vom Plötzblog übernommen. Gutes Brot braucht Geduld, und so startet auch dieses Brot mit einem Vorteig:

 

Vorteig:

  • 105g Weizenvollkornmehl;
  • 105g Wasser;
  • 2g Frischhefe.

Den Vorteig stellt man für 24 Stunden in de Kühlschrank (6 bis 8°C). Nicht vergessen, dass der Teig etwas aufgeht.

 

Hauptteig:

  • Vorteig;
  • 290g Weizenmehl 550;
  • 135g Roggenmehl 1150;
  • 175g Wasser (50°C);
  • 175g Milch (3,5% Fett, zimmerwarm);
  • 3g Frischhefe;
  • 11g Salz.

Burebrot Draufsicht

Man braucht keine Maschine, sondern vermengt die Zutaten einfach mit den Händen bis ein einheitlicher Teig entstanden ist. Nun geht das eigentliche Brotbacken los. Der Teig sollte Raumtemperatur (24°C) haben. Man lässt den Teig für 30 Minuten ruhen und dehnt und faltet ihn ordentlich. Noch einmal 30 Minuten Dehnen und Falten, dann noch einmal 30 Minuten Gare. Der Teig faltet sich am besten, wenn ich meine Hände gut anfeuchte.

Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche den Teig rundwirken und ihn anschließend, mit Schluss nach oben, in einem Gärkorb für 1 Stunde zur Gare stellen. Wer keinen Gärkorb hat, kann einen improvisieren, indem man ein gründlich bemehltes Küchentuch in einen runden Korb oder eine runde Schüssel legt.

Anschließend das Brot bei 250°C mit Dampf backen. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 220°C senken, den Dampf ablassen und das Brot 40 Minuten zu Ende backen.

 

Guten Appetit!

Burebrot

 

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